Online-Voting: Ideenwettbewerb REVIERPIONIER vergibt fünf Publikumspreise – bis zum 12. Mai online abstimmen!

24. April 2025
Heute startet das Online-Voting für die fünf Publikumspreise der Kategorie LOKALGESTALTEN des Ideenwettbewerbs REVIERPIONIER. Bürgerinnen und Bürger können bis zum 12. Mai 2025, 23:59 Uhr, ihre Stimme abgeben.

Zur Wahl stehen 15 bislang nicht prämierte Projekte aus den Kategorien REVIERGESTALTEN (zivilgesellschaftliches Engagement) und ZUKUNFTGESTALTEN (Projekte von oder für Kinder- und Jugendliche). Jede teilnehmende Person kann einmalig bis zu fünf Stimmen vergeben.

Insgesamt wurden je drei Projektideen aus den Landkreisen Mansfeld-Südharz, Anhalt-Bitterfeld, Saalekreis, Burgenlandkreis und der Stadt Halle (Saale) für den Publikumspreis nominiert. In jedem dieser fünf Gebiete wird das Projekt mit den meisten Stimmen ausgezeichnet und erhält eine zweite Chance, das Preisgeld für die Umsetzung seiner Projektidee zu gewinnen. Die Bekanntgabe der Publikumspreise erfolgt am 15. Mai 2025.

Alle Projekte werden auf www.revierpionier.de vorgestellt. Hier können Sie abstimmen.

LOKALGESTALTEN – Nominierte Projekte

Diese 15 Projekte stehen für den Publikumspreis 2025 zur Auswahl:

Landkreis Mansfeld-Südharz

  • Mit festen Wurzeln in die Zukunft wachsen, Förderverein des Martin-Luther-Gymnasiums Eisleben
  • Spiel: eine Reise durch MSH, Sekundarschule Thomas Müntzer Allstedt
  • Angeln für alle, SFV Roßla e.V.

Stadt Halle (Saale)

  • Unser Bild fürs Revier, Christian-Wolff Gymnasium
  • #MutStattMute – starke Stimmen im Revier, Freiwilligen-Agentur Halle (Saale) e.V.
  • Lokale Geschichten im wohl kleinsten Baudenkmal der Stadt, Das Bedürfnis e.V.

Landkreis Anhalt-Bitterfeld

  • Leadership Dialogues, Bildungszentrum Wolfen-Bitterfeld e.V.
  • VONEINANDER LERNEN – Generationen im Austausch, Schlossbund Köthen (Anhalt) e.V.
  • Sound of Water, Kirchengemeinde Pouch

Landkreis Saalekreis

  • Herbaliska – Tier-Heilkräuterapotheke für den Hausgebrauch, UN-art-IG e.V.
  • Interaktive Aktivitäten – ein Mitmachdorf, Heiko Rebsch
  • Kinder- und Jugendevents, Pro Krosigk-Kaltenmark e.V.

Burgendlandkreis

  • Vernetzung und Förderung von MINT, Akademie für kultur- und naturwissenschaftliche Bildung Naumburg e.V.
  • Zirkus für Kinder und Jugendliche, Upsala-Circus
  • Jugend trifft Bach, Förderverein Musikfreunde Eule-Orgel Zeitzer Dom e.V.

Zum Hintergrund

Das Land Sachsen-Anhalt ruft beim Ideenwettbewerb REVIERPIONIER alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, gemeinnützigen Institutionen sowie Schulen und Kitas in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Mansfeld-Südharz, Saalekreis und der Stadt Halle (Saale) auf, den Strukturwandel in der Region miteinander zu gestalten. Für die Umsetzung lokaler Projektideen stehen jährlich Preisgelder in Höhe von 1 Million Euro zur Verfügung.

Die Umsetzung des Ideenwettbewerbs erfolgt über die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD). Im länderübergreifenden EMMD-Netzwerk engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungs­einrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Für den Ideenwettbewerb koordiniert das Aufbauwerk Region Leipzig die Auszahlung der Preisgelder.

Weitere Informationen

Website Strukturwandel Sachsen-Anhalt

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UR connect: Neue Plattform für Vernetzung, Austausch und regionale Wertschöpfung

Mit UR connect startet im Rahmen des Bundesmodellvorhabens UNTERNEHMEN REVIER eine neue Plattform, die die geförderten Projekte noch stärker miteinander vernetzt und den Austausch über Reviergrenzen hinweg fördert. Teil davon ist die Online Veranstaltungsreihe REVIER IMPULS x2, bei der sich Projekte aus dem Mitteldeutschen und dem Lausitzer Revier vorstellen.

Zwei weitere innovative Strukturwandel-Projekte für Mitteldeutschland

Im Rahmen des Bundesmodellvorhabens UNTERNEHMEN REVIER wurden neben sechs bereits seit Januar geförderten Strukturwandelprojekten im Mitteldeutschen Revier noch zwei weitere mit einem Fördervolumen von rund 540.000 Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) bewilligt.

7. Mitteldeutschland-Monitor: Persönliche Zufriedenheit im Revier bleibt auf hohem Niveau

Die Menschen im Mitteldeutschen Revier bewerten ihre persönliche Lebenssituation und die Lebensqualität in der Region weiterhin mehrheitlich positiv. 39 Prozent zeigen sich mit dem Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier zufrieden, das sind neun Prozent mehr als im Jahr zuvor. Gleichzeitig fällt der Blick auf die zukünftige Entwicklung des Reviers zunehmend kritischer aus. Die repräsentative, länderübergreifende Bevölkerungsstudie ist ein gemeinsames Projekt der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung (SAS), des Referats 29 „Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier und Koordinierungsstelle für Förderpolitik“ der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt sowie der MAS Gesellschaft für Marktanalyse und Strategie.

6. Mitteldeutschland-Monitor: Persönliche Zufriedenheit der Menschen im Revier nach wie vor auf hohem Niveau

Die Menschen im mitteldeutschen Revier bewerten trotz spürbarer Herausforderungen ihre aktuelle Lebenssituation mehrheitlich positiv – die persönliche Zufriedenheit bleibt damit auf einem konstant hohen Niveau, allerdings ist durchaus eine gewisse Skepsis mit Blick auf die Zukunftsentwicklung der Region erkennbar. Die repräsentative, länderübergreifende Bevölkerungsstudie ist ein gemeinsames Projekt der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, der MAS Gesellschaft für Marktanalyse und Strategie, der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung (SAS) und der Stabsstelle „Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier“ des Landes Sachsen-Anhalt.

Transformation im Fokus: Mitteldeutschland diskutiert Zukunftsstrategien für Schlüsselbranchen

Wo steht Mitteldeutschland beim Strukturwandel? Diese Frage stand im Mittelpunkt der heutigen Jahreskonferenz der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland in Zwickau. Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten die Transformation der Automobilwirtschaft, den Kohleausstieg und die Entwicklung der grünen Chemie. Der Tenor der Veranstaltung: Die Region gestaltet den Wandel proaktiv und setzt auf starke Kooperationen, um die Transformation erfolgreich zu meistern.